Injektionsmörtel UM-H

Chemische Dübel

Der Verbundmörtel für höchste Leistung für Verankerungen in Beton

  • Zugelassen (ETA) für:
    • Verankerungen in Beton (gerissener und ungerissener Beton)
    • Für seismische Belastungen (C1 und C2)
    • 100 Jahre Nutzungsdauer
    • Nachträgliche Bewehrungsanschlüsse
  • Nachweis der Brandeignung
  • Kurze Aushärtezeit
  • Für Anwendungen mit Hohlbohrer zugelassen
  • Hohe Temperaturbeständigkeit
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Weitere Informationen

Das Injektionssystem Chemofast UM-H ist ein schnell aushärtender Hybrid Verbundmörtel. Der Mörtel besteht aus 2 Komponenten, die im Statikmischer zu einer perfekt gemischten Verbundmörtelmasse vermischt werden und somit aushärten können.

Der Chemofast UM-H steht in verschiedenen Verpackungslösungen zur Verfügung. Zum einen in der 420ml Koaxialkartusche. Zum anderen in einer 825ml Side-by-Side Kartusche. Beide Kartuschentypen müssen mit einem 2K Auspressgerät ausgepresst werden. Die 825ml Kartusche ist besonders für nachträgliche Bewehrungsanschlüsse empfehlenswert, da hier große Menge Mörtel in kurzer Zeit verarbeitet werden müssen.

Bemessen können Sie Ihre Anwendungen mit unserer kostenfreien Software "DesignFix".

Ausschreibungstexte finden Sie auf "Ausschreiben.de".

  • Schwere Stahlkonstruktionen
  • Siloanlagen
  • Hochregale
  • Schallschutzwände
  • Geländer
  • Treppen
  • Abhängungen von Rohrleitungen, Kabeltrassen und Unterdecken
  • Temporäre Befestigungen, z. B. Maschinen
  • Gerüstverankerungen
  • Reinigung gemäß ETA bzw. Technischen Datenblättern
  • es ist ausschließlich der dafür vorgesehene Mischer zu verwenden
  • Aushärtezeiten sind zu beachten
  • Betontemperatur Verarbeitungszeit Aushärtezeit
    -5°C  bis  -1°C 50 min 5 h
     0°C  bis   4°C 25 min 3,5 h
     5°C  bis  9°C 15 min 2 h
    10°C bis  14°C 10 min 1 h
    15°C bis  19°C 6 min 40 min
    20°C bis  29°C 3 min 30 min
    30°C bis  40°C 2 min 30 min
    Kartuschentemperatur +5°C bis +40°C

 

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Chemische Dübel

Chemische Befestigung ist eine Befestigungstechnologie, welche mit Hilfe eines Verbundmörtels (meist bestehend aus 2 Komponenten) in Kombination mit einem Ankerelement (meist Gewindestange oder Bewehrungseisen) eine Schwerlastbefestigung in Beton und Mauerwerk ermöglicht. Chemische Befestigungslösungen bieten sich aufgrund ihrer Vielseitigkeit immer dann an, wenn herkömmliche Befestigungen versagen. Die großen Vorteile der chemischen Befestigung liegen in der Flexibilität sowie dem Verankern ohne Spreizkräfte. Das ermöglicht die Verankerung in empfindlichen Werkstoffen wie Mauerwerk sowie Befestigungen in Beton nahe am Bauteilrand. Chemische Befestigungslösungen zeichnen sich insbesondere durch ihre hohen Lastwerte aus und bilden ein sehr breites Anwendungsspektrum ab. Im Bereich der chemischen Verankerungstechnik wird grundsätzlich zwischen Verbundmörtelsystemen (Kartusche) und Patronensystemen (Glaspatrone oder Folienbeutel) unterschieden. Beide Verankerungstechniken bauen allerdings auf demselben Prinzip auf. Die Differenzierung eines Kartuschensystems im Vergleich zu einem Patronensystem ergibt sich lediglich aus der Produktanwendung. Kartuschensysteme sind dabei allerdings deutlich effizienter. Die Vorteile sind vielseitig und überzeugend. Ein maßgeblicher Grund ergibt sich aus der Anwendungsvielfalt. Reaktionsharzmörtel sind je nach Formulierung geeignet für Anwendungen im ungerissenen Beton, gerissenen Beton, Mauerwerk sowie für nachträgliche Bewehrungsanschlüsse. Patronensysteme bilden im Vergleich lediglich Anwendungen im gerissenen und ungerissenen Beton ab und sind dabei ebenso wenig flexibel einsetzbar wie mehrfach nutzbar. Kartuschensysteme arbeiten hingegen flexibel und mehrschichtig lösungsorientiert. Die Firma Chemofast Anchoring setzt daher seit fast vierzig Jahren erfolgreich auf diese Technologie, gilt als Pionier auf diesem Gebiet und entwickelt seine Systeme stetig weiter. Die Entwicklung neuer Harze sowie die ständige Optimierung von Kartuschensystemen stehen dabei im Fokus der Arbeit.

Handwerker bohrt in eine massive Betonwand
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